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Sozial und digital

das analoge Austauschformat für Führungskräfte im Sozial- und Gesundheitsbereich

Diese Veranstaltungsreihe ist abgeschlossen, wenn Sie etwas zum Thema Digitalisierung machen möchten, gibt es die Fortsetzung: sozial und digital spezial im Oktober und November 2020. Hier finden Sie mehr Details.

Digitalisierung verändert die Art, wie wir kommunizieren, wie wir unsere Partner*innen auswählen, wie wir konsumieren und wie wir arbeiten.

Die Digitalisierung transformiert auch den Sozial- und Gesundheitsbereich radikal. Die Steuerung mobiler Teams über das Smartphone ist längst Standard, Spendenaufrufe werden über Social Media geschaltet und die ersten Pflegeroboter sind bereits im Einsatz.

Doch die Digitalisierung wirft gerade in sozialen Organisationen zentrale Fragen auf: Bringt mehr Digitalisierung mehr Überwachung der Mitarbeitenden? Bringt sie mehr Dokumentationsaufwand statt Zeit für Beziehungsarbeit mit den Kundinnen und Klienten? Welche Bedeutung hat Mitmenschlichkeit im Zeitalter der Algorithmen?

Führungskräfte in sozialen Organisationen sind gefragt die digitale Transformation aktiv mitzugestalten. Sie sind aufgefordert, digitale Tools dort einzusetzen, wo sie einen Nutzen für die Kunden und Klientinnen bringen, und sich dort mahnend zu äußern, wo die Würde des Menschen gefährdet zu sein droht.

Diese Veranstaltungsreihe ist speziell für ASOM VIPs, Multiplikator*innen und Expert*innen konzipiert, um einen möglichst intensiven und hochwertigen Austausch zu ermöglichen. Die Teilnahme ist nur für Personen mit einer persönliche Einladung, oder durch eine Nominierung möglich.

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Termine

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Bereits stattgefundene Termine

(C) Benedikt Geyer

Was ist Digitalisierung und wenn ja warum?

26. September 2019 - Benedikt Geyer

Big Data, KI, Blockchain & Darknet? Oder eher: Buchhaltung, Online-Beratung, Online-Präsenz auf Social Media? Was schnell zum Buzzwordbingo verkommen kann, versucht Benedikt Geyer eine Hilfe zur Einordnung zu geben: 

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Weshalb ist es für die Soziale Arbeit essentiell sich dem Themenkomplex zu widmen? Warum bedarf es beispielsweise einer eigenen Sprachfähigkeit? Was geschieht auf organisationaler Ebene? Wo bleiben die Klient*innen? Diese und noch weitere Aspekte sollen prägnant beleuchtet werden, um zu bestärken sich in die aktive (gemeinsame) Auseinandersetzung zu begeben.

Benedikt Geyer - Sozialarbeiter/Sozialpädagoge (M.A.)
Zurzeit arbeitetet Benedikt Geyer bei pro familia Mainz e.V. Während seines Studiums an der KH Mainz befasste er sich verstärkt mit den Themenkomplexen Sexualpädagogik, Pornografie-Rezeption von Jugendlichen, klassische Beratung sowie Online-Beratung. In seiner täglichen Praxis und in seinem Blog setzt er sich mit „neueren Medien” und der “Digitalisierung (in) der Sozialen Arbeit” auseinander (#digitaleSoA), zum Beispiel im Rahmen des Gemeinschaftsprojekt Soziale-Arbeit.digital, einer Online-Handreichung zum Mitgestalten. In seinem Sozialarbeits-Podcast “Irgendwas mit Menschen – IWMM” diskutiert er zusammen mit Gesprächspartner*innen aus Theorie und Praxis der Sozialen Arbeit über Wirkung der Digitalisierung auf die Soziale Arbeit, auf ihre Adressatinnen und Adressaten sowie mit den Implikationen auf organisationaler Ebene.

(C) Benedikt Geyer

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Digitalisierungsstrategie für soziale Organisationen

31. Oktober 2019 - Eva Welskop-Deffaa

Soziale Organisationen sind so vielfältig von der Digitalen Transformation herausgefordert wie die Menschen, denen sie Dienstleistungen, Rat und Hilfe anbieten.

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Für eine strategische Ausrichtung ihrer Arbeit auf die Vielfalt der digitalen Herausforderungen ist es notwendig, diese zu systematisieren, zu strukturieren und zu gewichten. In sieben Schlaglichtern wird Frau Welskop-Deffaa Vorschläge für eine solche Strukturierung machen und daran Handlungsempfehlungen anschließen, die sich aus der Digitalen Agenda des Deutschen Caritasverbandes herleiten. Eine Digitalisierungsstrategie im Sozialbereich, so ihr Befund, muss Antworten suchen auf die Plattformisierung der sozialen Dienstleistungen, die Roboterisierung der Arbeit, die Hybridisierung der Sozialräume, die Algorithmisierung von Entscheidungen, die E-Governmentisierung der öffentlichen Verwaltung, die konnektive Singularisierung der Solidaritätsstiftung und die Instagrammisierung des Politischen.

Eva Maria Welskop-Deffaa (Deutscher Caritasverband)
Eva M. Welskop-Deffaa (Ministerialdirektorin i.R.) war nach Studium der Volkswirtschaftslehre und Geschichte in München und Florenz Grundsatzreferentin des Katholischen Deutschen Frauenbundes und Leiterin des Referates „Wirtschaft und Gesellschaft” im Generalsekretariat des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK). Von 2006 bis 2012 leitete sie die Abteilung „Gleichstellung“ im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Als Mitglied im Bundesvorstand der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di (2013-2017) war sie Mitglied im Verwaltungsrat der Bundesagentur für Arbeit und im Vorstand der Deutschen Rentenversicherung Bund. Schwerpunkte ihrer Arbeit im Deutschen Caritasverband sind unter anderem Digitalisierung, soziales Europa und junges Engagement.

 

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Digitalisierung nach innen - Prozesse, Abläufe, Tools

30. Januar 2020 - Stephan Bazalka

Durch Digitalisierung alleine werden nicht automatisch alle Prozesse besser. Die Frage ist, welche Prozesse und Abläufe sich mit digitalen Tools vereinfachen lassen und welche Hürden soziale Organisationen bei der Umstellung auf digitale Systeme erwarten.

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Stephan Bazalka (Caritas Wien)
Nach dem Studium der Medieninformatik an der TU Wien führte die berufliche Laufbahn zu EUCUSA, einem Spezialisten für Mitarbeiterbefragungen, und deren Auswertungssoftware und weiter zum IT-Projekt-management in der Bundesbeschaffung GmbH. In der Caritas der Erzdiözese Wien verantwortet Stephan Bazalka als CIO die IT-Ausstattung der über 5000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und stellt regelmäßig die Frage, wie neue Technologien Menschen am Rand der Gesellschaft oder am Rand des Lebens unterstützen können.

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Digitalisierung und Soziale Innovation

29. April 2020 - Kassandra Becker

Sozial und Digital – Digitalisierung als Chance und Herausforderung für soziale Organisationen

Kassandra Becker wird berichten, wie das DRK im Bereich der Wohlfahrt die digitale Transformation gestaltet. Im Fokus werden zwei Projekte stehen, die das DRK dabei unterstützen, Digitalisierung in die Fläche zu bringen.

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Zum einen sind das die Kompetenzzentren Digitalisierung: Sie entwickeln schnell und nachhaltig Kompetenzen für die digitale Transformation bis auf die Ebene der Träger vor Ort weiter und etablieren ein modernes Wissensmanagement über die Gliederungen hinweg. Zum anderen der Think & Do Tank: Hier entwickeln die Teilnehmenden über Arbeitsfelder und Hierarchien hinweg Ideen für ein digitales DRK und tauschen sich zu Digitalisierungserfahrungen und Best-Practices in ihren Gliederungen aus. Außerdem wird Sie darüber sprechen, welchen digitalen Anwendungen das DRK in der aktuellen Krisensituation unterstützen sowie wie sich die Digitalisierung des Wohlfahrtverbandes dadurch verändert.

Kassandra Becker (Deutsches Rotes Kreuz)
Kassandra Becker ist Referentin für Soziale Innovationen & Digitalisierung und stellvertretende Teamleiterin des Teams "Gesellschaftliche Trends und Innovationen aus Sicht des DRK" im DRK-Bundesverband. Sie befasst sich im Schwerpunkt mit der Digitalisierung im Sozialen und organisiert unter anderem den Think & Do Tank der DRK-Wohlfahrt. Nebenbei unterrichtet sie an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin im Bereich "Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung". Bevor sie zum DRK kam, gründete sie Polis180 - einen Grassroots-Thinktank für Außen- und Europapolitik. Als Geschäftsführerin war sie dort für die strategische Ausrichtung des Vereins zuständig. Sie ist Politikwissenschaftlerin und am HPI ausgebildete Design Thinkerin.

Dieser Termin wird als digitaler Workshop von 14-17 Uhr stattfinden.

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Digital Leadership und neue Organisationsformen

26. Mai 2020 - Hendrik Epe

Der Input "Digital Leadership und neue Organisationsformen" zeigt zum einen auf, warum aktuelle Anforderungen und Veränderungsprozesse neue Organisationsformen und -strukturen erfordern und wie diese gestaltbar werden. Zum anderen nimmt ...

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... der Input die besondere Rolle der Führungskräfte in diesen Veränderungen in den Blick.

Hendrik Epe (Ideenquadrat.org)
Hendrik Epe ist Sozialmanager (M.A.). Hauptberuflich leitet er den Weiterbildungsbereich der Katholischen Hochschule Freiburg. Darüber hinaus begleitet er soziale Organisationen, Verwaltungen und Non-Profit-Organisationen zu Fragen zeitgemäßer Organisationsentwicklung, zur Gestaltung der digitalen Transformation und zur Gestaltung der Innovationsfähigkeit der Organisationen.

Dieser Termin wird als digitaler Workshop von 14-16:30 Uhr stattfinden. Um eine Diskussion trotzdem zu ermöglichen, haben wir die Gruppengröße beschränkt und ist der Workshop nicht mehr buchbar. 

Hr. Epe wird am 27.5.2020 von 13 - 16:30 Uhr ebenfalls einen Workshop zum Thema Führung und zeitgemäße Organisationsformen in digitaler Form abhalten.

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Ethische Fragen der Digitalisierung

25. Juni 2020 - Petra Grimm

Wir erleben derzeit einen massiven Umbruch in der Gesellschaft. Die digitale Transformation verändert unsere Lebenswelt tiefgreifend und unumkehrbar. Künstliche Intelligenz, Roboter und Big Data bestimmen zunehmend unseren privaten und beruflichen Alltag.

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Aus Sicht der Digitalen Ethik stellt sich deshalb eine Vielzahl an Fragen: Was sind die Chancen, aber auch Risiken? Welche Werte sind uns wichtig? Wie können wir eine humane Digitalisierung forcieren? Welche Herausforderungen stellen sich für eine werteorientierte Digitalisierung im Sozial- und Gesundheitssystem? Diesen Fragen widmet sich der Vortrag aus Sicht der Digitalen Ethik.

Petra Grimm (Hochschule der Medien Stuttgart)
Prof. Dr. Petra Grimm ist seit 1998 Professorin für Medienforschung und Kommunikationswissenschaft an der Hochschule der Medien (Stuttgart). Sie ist Leiterin des Instituts für Digitale Ethik (IDE) und Ethikbeauftragte (Medienethik) der Hochschule der Medien. Ihre Forschungsschwerpunkte sind „Digitalisierung der Gesellschaft“, „Ethics by Design“, „Werteforschung“ sowie „Medienverhalten von Kindern und Jugendlichen“. Hierzu hat sie zahlreiche Publikationen veröffentlicht. Ihr Lehrgebiet ist Medienethik und Narrative Medienforschung in Master- und Bachelor-Studiengängen. Sie ist Preisträgerin des Landeslehrpreises Baden-Württemberg und (Mit-)Herausgeberin der Schriftenreihe Medienethik. Sie ist u.a. Mitglied im Forschungsbeirat des Bundeskriminalamts (BKA), in der AG Big Data der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und dem Rundfunkrat des SWR.

Dieser Termin wird als digitaler Workshop von 14-17 Uhr stattfinden.

 

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Community of practice

16.Oktober 2020 - 14-17 Uhr als digitaler Workshop

Als Zwischenstopp unserer Reihe „sozial und digital“ werden wir den Termin dem Thema „Community of  practice“ widmen.
Ziel ist es, miteinander und voneinander zu lernen und die (durch die Corona Krise extrem beschleunigten) Digitalisierungserfahrungen des letzten Jahres gemeinsam zu sichten, auszuwerten und nachhaltig für die eigene Organisation zu sichern.  
Der Blick geht dabei einerseits in Richtung Einsatz digitaler Medien in der Arbeit mit Klient*innen, und andererseits auf Digitalisierung der organisatorischen Abläufe und Zusammenarbeit der MA*innen.  
Der kollegiale Austausch zu konkreten Lösungen, die in den einzelnen Organisationen schon vorhanden sind und angewendet werden, ermöglicht Perspektivenwechsel, gegenseitige Inspiration und vielleicht sogar das Finden von Synergien und innovativen Ansätzen und Handlungsoptionen im digitalen Bereich.

Die Expert*innen, die diesen Termin gestalten, sind Sie diesmal selbst – die Gestaltung des Rahmens und Facilitation werden von Johannes Jurka übernommen.

 

Folder sozial und digital

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