Nachlese
Neue Organisationsformen – eine Lösung wofür?
Navigation zwischen Sehnsucht und Heilsversprechen
ASOM Symposium 10. Jänner 2018
Das Symposium fand mit knapp 150 Teilnehmenden aus über 60 Organisationen statt.
Hier einige Highlights:
19/20/21
Siegfried Kaltenecker betonte in seinem Einführungsvortrag, dass wir die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts mit Managementmethoden des 20. Jahrhunderts zu lösen versuchen, die auf mentalen Modellen des 19. Jahrhunderts basieren. Neue Organisationsformen sind der Versuch einer Antwort auf dieses Ungleichgewicht.
Der/Die Mitarbeiter*in der Zukunft
Andreas Ahamer stellte das selbstorganisierte Unternehmen Tele Haase vor und beschrieb, welche Fähigkeiten aus seiner Sicht „der/die Mitarbeiter*in der Zukunft“ mitbringen müsse.
Soziale Organisationen auf dem Weg
Marion Ondricek (Balance), Markus Platzer (CaSa) und Michaela Moser (Armutskonferenz/FH. St. Pölten) beschrieben ihre konkreten Erfolge und die Herausforderungen auf dem Weg zu mehr Selbstorganisation und mehr Klient*innen Partizipation.
Open Space
Am Nachmittag fanden 12 selbstorganisierte Workshops im Rahmen eines Open Space statt. Die von der Gruppe gewählten Themen waren: Soziokratie, Auswirkungen von Selbstorganisation auf mich als Führungskraft, Lust am Übergang erhöhen, Selbstorganisation und Ehrenamt, Menschen mit Vergesslichkeit, Palliative Care - Selbstorganisation im Kontext interdisziplinären Arbeitens, Like the Bees, Theater statt Arbeit, Kennzahlen - Beobachtungspunkte für soziale Organisationen, Transparenz - Systeme für viele Standorte, Leadership? und Selbstorganisation und Freiheit.

Radio Orange 94.0 zum Thema Selbstorganisation
"Wir haben den Chef abgewählt: die Utopie der neuen Selbstverwaltung", so lautet der Titel der Sendung auf Radio ORANGE 94.0, bei dem auch Ausschnitte aus dem ASOM Symposium vorkommen. Hier können Sie den Beitrag nachhören.
